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Dienstag, 1. März 2011

Kap der guten Reise

Tag 2 und 3; Sonntag 27. und Montag 28. Februar 2011

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Der Start hätte nicht besser sein können! Wir sind in Kapstadt angekommen, hatten einen ruhigen Flug und nicht einmal das Jetlag machte sich bemerkbar. Unser Mietauto ist zwar klein, dafür aber sparsam und geniesst einen gewissen Niedlichkeitsfaktor. So eine richtige Knutschkugel eben. Anstatt Fahrgäste haben wir unser Gepäck auf dem Rücksitz und wenn wir an den Autostoppenden einfach vorbeibei fahren, müssen wir uns kein schlechtes Gewissen machen. Es hätte eh keinen Platz gehabt. Wobei; Platz schaffen im Fahrzeug scheint für die schwarzen Südafrikaner kein Problem darzustellen. Wenn man so sieht wie viele Afrikaner ein einen dieser Minibusse passen, dann würden in unser fahrendes Hühnerei bestimmt so 6-7 Mitfahrer rein gequetscht werden können. Ob wir das möchten und ob wir das überhaupt sollten, zwei Fragen die sich von alleine beantworten. Den Ankunftstag besiegelten wir mit einem gediegenen Dinner am Samstag im einzigen Drehrestaurant von Kapstadt. Das Essen ist gut, die Preise sind moderat und die Aussicht ist natürlich fantastisch. Standesgemäss wird das Dinner von live Pianomusik begleitet. Die Pianistin ging am Flügel herrlich forsch zu Gange und wir haben uns über ihre eiserne Mine, welche sie mit allerhand farbigem aus dem Schminkkasten vogelprächtig geschmückt hatte, bestens amüsiert. Ihr Spiel auf dem Flügel war nicht gerade von Muse und Feinfühligkeit geprägt. Ihr Unterhaltungswert war aber dennoch ausgesprochen hoch. Nach einem Brutal Fruit, ein Mixgetränk aus Alkohol und Fruchtsaft, fielen wir müde, aber glücklich in unser viel zu weiches Bett im Hotel Ritz.

Am Sonntag trafen wir uns dann mit Miena, der Schwester 0301_02von Gairoo, unserer südafrikanischen Freundin in der Schweiz. Vielleicht kurz zu Info, Moosa ist mein ehemaliger Arbeitskollege aus Südafrika. Er lebt nun seit gut drei Jahren in der Schweiz. Seine Frau heisst Gairoo und deren Schwester haben wir in Kapstadt getroffen. Alles ausgesprochen liebe Menschen deren Gastfreundschaft einfach überwältigend ist. Wir sind nicht nur Freunde, wir sind ein Teil der Familie geworden. Und diese ist immens gross. In Johannesburg werden wir die Nichte von Miena und Gairoo treffen und werden einige Tage dort verbringen dürfen. Aber zurück zu unserem Besuch. Wir haben fast den ganzen Tag an der Waterfront verbracht. Das ist ein riesiges Einkaufszentrum an der alten Hafenanlage von 0301_01Kapstadt. Vor Jahren wurde dem schlechten Ruf des heruntergekommenen Hafenviertels durch Neubauten und Rennovationen der Garaus gemacht. Heute hat sich die Waterfront zum Dreh und Angelpunkt des Flanierens für Kapstädter und Touristen gleichermassen gemausert. Hinter jeder Ecke spielt eine andere Liveband und Laden an Laden lässt das Shoppingherz gleich drei Mal Höher schlagen. Na ja, die Preise sind entsprechend auch fast drei Mal so hoch wie normal. Die Kulisse alleine rechtfertigt dies aber, denn Teile der alten Hafenanlage sind immer noch erhalten und werden auch noch genutzt. Einfach fantastisch! Demjenigen der den Verlockungen der unzähligen Läden wiederstehen kann, dem sei ein eindrücklicher Tag beschert.
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Am nächsten Morgen wurden wir um fünf in der Früh von vorbeiratternden Zügen in Mienas Haus mehr oder weniger sanft aus dem Schlaf gerüttelt. Nach einem üppigen “Frühstück”, in der Tat war dies schon fast Mittagessen und Abendessen zusammen, fuhren wir dann so langsam in Richtung Norden los.Zuvor legten wir aber noch einen Zwischenstopp im Tyger Valley Shopping Centre ein. Zu normalen Preisen konnten wir und mit einigen Dingen eindecken, die man in Südafrika eben so braucht. Sonnencreme, Mückenschutz, Telefonkarte und ein “ZA” Kleber. Vor allem mit dem ZA-Kleber fand eine Challenge, die an der Waterfront seinen Anfang nahm, ihr Ende. Um  nach Namibia ausreisen zu können brauchen wir diesen Kleber der eben besagt dass dieses Auto aus Südafrika kommt. Gemäss Aussauge vom Autovermieter sollten wir diesen am besten in einer Polizeistation holen. Wir wussten es 0301_08natürlich besser und haben schon mal an der Waterfront in diversesten Läden zu denen wir weiter geschickt wurden, nachgefragt. Ohne Erfolg natürlich. Aber auch auf der nächsten Polizeistaion konnte man und nur insofern weiterhefen, als dass man und an den nächsten AA-Store verwies. Tatsächlich gab es im Tyger Center so einen und tatsächlich wurde uns auch ein ZA-Kleber verkauft. Demonstrativ habe ich diesen dann auch direkt auf das lackierte Blech des Kofferraums geklebt und nicht, wie uns nahegelegt, auf die hintere Windschutzscheibe. Der Kleber soll schön drauf bleiben! Unserem Ego und unseren Nachmietern zu liebe!

Nach gut einer bis zwei Stunden Fahrt aus Kapstadt heraus sind wir jetzt in Yzerfontein gelandet, ein wunderbarer kleiner Küstenort. Die Lage am Meer ist traumhaft! Bei einem Bierchen geniessen wir die Abendsonne und das rauschen der brechenden Wellen. Das es uns hier so gut gefällt haben wir entschieden zwei Nächte hier zu bleiben und dafür am Mittwoch einen reinen Fahrtag zur namibischen Grenze durchzustehen. Die zwei Tage müssen wir mehr als nur geniessen, denn danach geht die Reise fern von Strand, Wasser und Wellen weiter. Nur eines wird uns erhalten bleiben; Massenhaft Sand, Sand, Sand…
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5 Kommentare:

  1. Bitter Kommentare hier einschreiben. Ihr könnt "Name/URL" als Profil wählen wenn ihr mich wissen lassen wollt wer ihr seid ofer einfach als anonym posten. ;-)

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  2. Hoi Mamumel, Dir geht's zu gut, mit solchen Aussichten! Gruss aus dem Labor, David & Leo

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  3. Hoi Manuel
    dir gehts wirklich gut, das sagen wir aber ganz neidlos.Schöne Bilder hast du gemacht. weiterhin viel Spass und viele liebe Grüsse aus der Schweiz
    Mammeli u. Däddel

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  4. Tolle Fotos :o)
    grüessli aus dem Labor OG....

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  5. Wow.Wir verfolgen mit Spannung deine Reiseberichte und freuen uns über die tollen Fotos.Vielen Dank und liebe Grüessli
    Ma und Däddel

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Vielen Dank für den Kommentar!! /// Thank you for your comment!!