Tag 10 und 11; Montag 7. und Dienstag 8. März
Wir standen um rund viertel vor sieben am Eingangstor zum Nationalpark und somit vor den Toren zum Sossusvlei. Das Fiese daran war dass diejenigen welche die Infrastruktur, also Campingplätze und Lodges, des Staates nutzten, bereits um sechs Uhr in der Früh zum Vlei fahren durften. Für uns war das frühe Morgenlicht im Vlei also bereits gestrichen. Was für eine Geschäftemacherei! Wie wir aber später feststellen konnten war es ein Vorteil für uns dass wir nicht so früh in Richtung Vlei fuhren. Denn so konnten wir das frühe Morgenlicht unterwegs geniessen. Da alles so grün war gelangen uns einige spektakuläre Aufnahmen von den Springboks und Oryxantilopen. Wären wir bei Dunkelheit ins Vlei gerast, so hätten wir das alles verpasst. Weiter hinten im Vlei war nämlich kein Grasbewuchs mehr. So fehlte das Grün und auch die Tiere. Alles in allem lief einfach alles richtig. Wir haben beim Tor auch noch ein Schweizer Pärchen kennen gelernt, die Silvia und den Oliver. Ihrer Einladung mit ihrem 4x4 die letzten Allradkilometer mitfahren zu dürfen folgten wir natürlich gerne. Dem Tipp von Dieter, dem Belgier, folgend besuchten wir aber erst das Death Vlei. Um zu dieser ausgetrockneten Salzpfanne mit abgestorbenen Akazien zu gelangen mussten einige hundert Meter im weichen Sand und bergauf zu Fuss marschiert werden. Dies in den kühleren Morgenstunden zu tun war genau das Richtige. Das Sossusvlei selber war irgendwie nicht ganz so spektakulär. Obwohl, es hatte Wasser dort und das kommt alle fünf bis zehn Jahre einmal vor. Für mehr als ein schönes Foto mit der sich im Wasser spiegelnden Düne und ein Beweisfoto im asiatischen Stil hat es dann doch nicht gereicht. Die Fahrt zurück und vor allem auch die abendliche Fahrt zur Düne 45 waren da wieder ertragreicher. Bei der Düne 45 handelt es sich um eine grosse Sanddüne die45 Kilometer Fahrstrecke ab Parkeingang steht. Drum auch Düne 45. Wie einfallsreich! Diese kann man zu Fuss erklimmen, was der Hitze wegen nur am frühen Morgen oder an Abend zu empfehlen ist. Ich selber bin auf halbe Höhe geklettert. Das hat dann auch gereicht. immer wieder rutschen einem die Füsse im weichen Sand weg und das Sissifusprinzip, ein Schritt vor, zwei zurück, wir einem sehr anschaulich und hautnah zu Gemüte geführt. Aus der Fahrt zurück landeten dann auch noch einige tolle Aufnahmen von den glutroten Dünen im Sonnenlicht und den tabak farbenen im Schatten in den Kasten. Alles in allem war es ein wunderschöner Tag an einem der Reisehighlights. Die Begebenheiten haben sich wie Puzzleteichen eine nach der anderen zu einer wunderbaren Erinnerung zusammen gefügt, die wie unser Leben lang nie vergessen werden. All die Strapazen der Hinreise haben sich mehr als nur ein mal gelohnt und für so einen tollen Tag würden wir den, für unseren kleinen Pistenfloh, beschwerlichen Weg gerne wieder auf uns nehmen.
Weg nach Sesriem, grüne Wiesen mit gelbem Blumenmeer; Unser Pfüdi der die “Füsse” baded, Eselkarren und unsere Selbstversorger Unterkunft.
Dünen in diversen Farben im Sossusvlei, Oryxantilope vor Grün-Rot, Wasser im Vlei und abgestorbene Akazien im Death Vlei.
Hoi Manuel! Wau, deine Bilder sind sehr schön! Ich freue mich immer wieder deine interessanten Tagesnotizen zu lesen! Ich wünsche dir weiterhin eine schöne Reise mit spannenden Erlebnissen und vielen interessanten Eindrücken!!
AntwortenLöschenHallo Manuel
AntwortenLöschenIch verfolge euren Trip mit Freude, geniesse die wunderschönen Bilder und lerne ein bisschen was über mir fremde Länder. Ich wünsche euch weiterhin viel Glück, tolle Eindrücke und natürlich eine gut gefüllte Speicherkarte :-).
Danke für die Fotos und deine Berichte.
Liebe Grüsse
Thomas
Vielen Dank fuer alle eure Kommentare! Schreibt bitte fleissig weiter, so wie ich es auch tue :-) Sobald ich Gelegenaheit dazu habe gibt es neue Eintraege hier auf dem Blog. Liebe Gruesse: Manuel und Brigitte
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